Gehen Sie wie folgt vor, um einen neuen Endpunkt in der icom Connectivity Suite - VPN anzulegen. Optional können Sie beim Anlegen des Endpunkts auch einen Webproxy für diesen anlegen.
Klicken Sie auf der Seite VPN → Endpunkte (Webproxies) auf + ENDPUNKT HINZUFÜGEN.
Wählen Sie aus den Netzwerken aller an der icom Connectivity Suite - VPN angemeldeten INSYS-Router das Gerätenetzwerk aus, das Sie als Endpunkt hinzufügen wollen.
Wählen Sie das Protokoll für den Zugriff auf den Endpunkt aus.
Geben Sie unter IP im VPN die IP-Adresse ein, unter der der Endpunkt im VPN-Netzwerk erreicht wird.
Geben Sie den Port ein, der für den Zugriff auf den Endpunkt verwendet wird. Der Port ist bereits dem Standard-Port des ausgewähltem Protokolls vorbelegt.
Geben Sie einen Endpunktname ein, der den Endpunkt so eindeutig beschreibt, dass er von anderen unterschieden werden kann.
Wenn Sie zusätzlich einen Webproxy für diesen Endpunkt erstellen wollen, aktivieren Sie den Schalter Webproxy hinzufügen und klicken Sie auf WEITER, um diesen zu definieren:
Ändern Sie optional den den zufällig erzeugten String in Name in URL in eine “sprechende” Adresse ab. Die daraus erzeugte URL wird unter dem Feld als Vorschau angezeigt.
Wählen Sie für die Basis-Authentifizierung optional Keine Authentifizierung, wenn für den Zugriff auf das Gerät kein Passwort erforderlich sein soll. Dies ist beispielsweise erforderlich, wenn eine Kamera eine HTTP-Authentifizierung verlangt, da eine zweistufige Authentifizierung in einer Browser-Session nicht möglich ist.
Sicherheitsgefahr!
Nach Deaktivierung der Authentifizierung ist die betreffende Anwendung ohne Schutz durch die icom Connectivity Suite – VPN über das Internet erreichbar. Eine Sicherheit kann nur noch durch die Applikation selbst hergestellt werden. Die regelmäßige Prüfung der Applikation auf Sicherheitslücken ist daher unbedingt erforderlich. Wir empfehlen diese Funktion nicht für sicherheitskritische Anwendungen.
Ändern Sie die Erweiterten Webproxy-Einstellungen nur ab, wenn Sie diese für spezielle Anwendungsfälle konfigurieren möchten. Wir empfehlen, die Standardeinstellungen zu verwenden, wenn Sie sich nicht über die Auswirkungen von Änderungen im Klaren sind.
Wenn die Checkbox Proxy WebSocket-Protokoll im Webproxy aktivieren aktiviert ist, wird eine WebSocket-Verbindung (ws: oder wss:) zwischen dem VPN-Dienst und der Anwendung ermöglicht. Wir empfehlen zum Beispiel, eine WebSocket-Verbindung zu erlauben, wenn ein Webproxy für den Zugriff auf INSYS-Router mit icom OS 5.5 oder höher verwendet wird.
Wenn die Checkbox Cross-Origin Resource Sharing (CORS) aktiviert ist, wird Cross-Origin Resource Sharing erlaubt, d.h. der Client darf auch Script-Anfragen an einen Server einer abweichenden Domain stellen, was normalerweise durch die Same-Origin-Policy (SOP) untersagt ist.
Wenn die die Checkbox Endpunkt verwendet zusätzliche unabhängige Authentifizierung (nur “Form-based-Auth”) markiert ist, kann zusätzlich zur Authentifizierung durch den Webproxy eine Form-based authentication auf dem Zielgerät erfolgen.
Wenn die Checkbox Akzeptieren von Codierungen: ohne Kompression aktiviert, erfolgt keine weitere Komprimierung der übertragenen Inhalte.
Klicken Sie auf ERSTELLEN, um den Endpunkt anzulegen.
Der Endpunkt erscheint in der Liste der Endpunkte auf der Seite Endpunkte (Webproxies).